Wenn Roog rockt
In Wildenholz, einem Ortsteil von Schnelldorf, hat Christian Rook aus der Scheune seines Großvaters einen ziemlich handfesten Biertraum gemacht: die Rook-Bräu Wildenholz. Wo früher eher Landwirtschaft den Takt vorgab, steht heute eine kleine Handwerksbrauerei mit 10-Hektoliter-Sudhaus; an einem Brautag können dort bis zu 20 Hektoliter Bier entstehen. Seit Mai 2024 werden die Biere vor Ort gebraut und in Mehrwegflaschen sowie Mehrwegfässer abgefüllt.
Das klingt groß genug für ernsthafte Braukunst – und klein genug, damit es noch persönlich bleibt. Christian Rook ist Brau- und Malzmeister, und das merkt man dem Projekt an: Hier geht es um handwerklich gebraute Bierspezialitäten mit regionalem Charakter wie das ungefilterte „Will-HELL-zer“, das Sommerseidla und der Bock „Hard-Rook“ – letzterer beweist schon im Namen, dass diese Brauerei auch ein bisschen Rook’n’Roll verträgt. Die erste Charge des „Will-HELL-zer“-Bieres war laut Projektbeschreibung innerhalb weniger Tage ausverkauft.
Zur Brauerei gehört außerdem ein Brauereiladen mit eigenem Bier, regionalen Getränken und Lebensmitteln; Lieferservice, Ausschankequipment, Kühlanhänger, Brauseminaren, Verkostungen und Braukursen. Richtig lebendig wurde es schon beim ersten Brauereifest 2024 mit Biergartenbetrieb, Frühschoppen und Blasmusik – laut Blaskapelle Wildenholz bei bestem Bierbankwetter und „mega vielen Besuchern“.



